Wie du es schaffen kannst, glücklicher zu werden

„Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eins. Ich glaube an Letzteres.“ Albert Einstein

Dieses Zitat von Einstein hat mich schon immer fasziniert. Mir war aber nicht immer bewusst, wie recht er doch damit hatte. Erst in den letzten Jahren und seit Beginn meiner Suche nach der Freiheit, habe ich das ganze Ausmaß dessen verstanden, was Albert Einstein damit gemeint hat.

Ich habe eine gute Bekannte, dir mir auch sehr am Herzen liegt. Unsere Wahrnehmung der Welt unterscheidet sich aber meistens sehr voneinander. Erst vor kurzem waren wir zusammen unterwegs, um die Eisdielen abzuklappern. Die Sonne schien, das Eis war lecker und eigentlich war grade einfach alles nur gut. Meine Bekannte schaffte es aber trotz dieser tollen Voraussetzungen sich darüber zu beschweren, dass uns zwei Jugendliche mit dem Fahrrad auf dem Gehsteig entgegen kamen oder dass das Eis zu schnell geschmolzen war. In diesem Moment ist mir sehr deutlich vor Augen geführt worden, wie unser Fokus unsere Realität formt. Für mich war es ein wunderschöner Nachmittag, für meine Bekannte war das ganze eher anstrengend und nervenaufreibend. Wir waren in verschiedenen Realitäten.

Ob wir glücklich und zufrieden im Leben sind, hängt ganz untrennbar damit zusammen, worauf wir unseren Fokus legen und welchen Dingen oder Situationen wir unsere Beachtung schenken. Denn nicht jede Kleinigkeit oder Negativität hat es überhaupt verdient, unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Schließlich ist es unser Gehirn, unsere Wahrnehmung und letztendlich unser Leben. Wir dürfen selbst entscheiden, wie viel Negativität wir da reinlassen wollen. Menschen, die ihren Fokus in erster Linie auf das Negative legen, bemerken meist gar nicht, wie sie sich damit selbst schaden. Die zwei Jugendlichen, die uns auf dem Fahrrad entgegen kamen, lachten und hatten einfach einen guten Tag. Die beiden bekamen von dem Schimpfen und der Wut meiner Bekannten überhaupt nichts mit. Die einzige, die darunter zu leiden hatte, war sie selbst. Sie war wütend, sie fühlte sich schlecht und verstärkte diese negativen Gefühle noch durch ihr schimpfen. Ich weiß, dass es sehr schwer sein kann, sich dessen bewusst zu werden. Überhaupt zu bemerken, dass es nur um das eigene Selbst geht und nicht um die anderen. Zu verstehen, dass man selbst entscheiden kann, worauf man seinen Fokus lenkt und dass man damit in hohem Maße festlegt, ob man im Leben zufriedener wird oder nicht.

Durch die Art, wie ich aufgewachsen bin und erzogen wurde, hatte ich das Glück schon früh gelernt zu haben, meinen Fokus eher auf die guten Dinge zu lenken. Dennoch hatte auch ich noch sehr viel zu lernen, um da zu landen, wo ich heute bin. Und auch heute muss ich mich in vielen Situationen noch daran erinnern und lerne immer noch dazu. Doch was verändert sich eigentlich, wenn der Fokus auf die Positiven Dinge gelenkt wird? Nun, das ist eigentlich ganz einfach, du wirst zufriedener! Und das ist doch schon eine ganze Menge und gibt dir so viel mehr Lebensqualität und Freude. Wenn ich Abends im Bett liege und den Tag Revue passieren lasse, habe ich fast immer das gute Gefühl, dass es im großen und ganzen doch ein sehr erfolgreicher und schöner Tag war. Auch wenn schlechte Dinge passiert sind, sobald du gelernt hast, deinen Fokus nicht mehr auf sie zu richten, hinterlassen sie auch nicht mehr so viel negative Gefühle. Manchmal erinnere ich mich sogar an die negativen Dinge eines Tages kaum noch und erst, wenn jemand anders sich manchmal Wochen später noch darüber aufregt, fällt es mir wieder ein und ich wundere mich, warum diese Person sich so lange mit den schlechten Gefühlen und Gedanken aufhält. Jeder Mensch hat so viel Potenzial in sich und durch das fokussieren aufs Negative, halten wir uns nur auf und kommen einfach nicht weiter. Es ist dann als wären wir in einer Sackgasse. Erst das Umdenken und fokussieren des Positiven kann uns dann wieder aus dieser Sackgasse herausholen.

Doch wenn man sich nun entschieden hat, etwas im eigenen Leben ändern zu wollen, wo soll man da anfangen? Wenn du die letzten 10 oder 15 Jahre dich immer nur auf die Negativen Dinge konzentriert hast, wie kommst du nun aus der Sackgasse? Zum Glück gibt es dafür einige sehr einfache Übungen, die aber eine sehr große Wirkung haben. Eine der wirkungsvollsten Übungen ist Dankbarkeit. Wenn du dankbar bist, kannst du nicht wütend oder schlecht gelaunt sein, Dankbarkeit erfüllt dich und lässt keinen Platz für negative Gefühle. Eine einfache Übung für den Anfang ist folgende: Setz’ dich jeden Abend für nur fünf Minuten hin, mach es dir gemütlich nimm dir etwas zum schreiben mit. In diesen fünf Minuten überlegst du dir mindestens drei Dinge, für die du am heutigen Tag dankbar warst. Das können ganz kleine Dinge sein, z.B. ein leckerer Kaffee am Morgen oder auch große Dinge (z.B. „Ich bin dankbar, dass mein Kind gesund ist“). Wenn du bisher immer auf die negativen Geschehnisse konzentriert warst, wird es dir in den ersten Tagen wahrscheinlich sehr schwer fallen, drei Sachen zu finden für die du dankbar bist. Versuche es aber trotzdem weiterhin und nach ein paar Tagen wirst du feststellen, dass dir auf einmal sehr viel mehr als nur drei Punkte einfallen. Auf einmal könntest du täglich fünf oder zehn Dinge aufschreiben und schon bist du auf dem besten Weg in ein glücklicheres Leben.
Eine weitere Übung besteht darin, genau in dem Moment, wenn dir wieder etwas negatives auffällt und du vielleicht schon merkst, wie die Wut oder der Ärger in dir aufsteigt, nach etwas positivem Ausschau zu halten. Auch diese Übung fällt am Anfang vielleicht etwas schwerer und wird dann Tag für Tag einfacher, bis es dir so ins Unterbewusstsein übergangen ist, dass du dich gar nicht mehr daran erinnern musst und es von ganz alleine funktioniert. Meine Bekannte hätte z.B. in dem Moment als uns die Jugendlichen auf dem Rad entgegen kamen, einmal tief durchatmen können und sich dann überlegen können, was gerade besonders positiv ist. Dann wäre ihr vielleicht aufgefallen, dass die Sonne scheint, dass ihr Eis lecker schmeckt oder dass sie gerade die Zusagen für einen neuen Job bekommen hatte. Wenn sie sich all das bewusst gemacht hätte, wäre der Ärger sofort verflogen und sie hätte die negative Situation wahrscheinlich schon fast wieder vergessen gehabt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir hier unter dem Beitrag oder auf Instagram schreibt, wenn ihr die Übungen ausprobiert habt und mir eure Erfahrungen damit mitteilt.

Namaste,
Freiheitsblog

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.